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Wie Sie echten Composable Commerce erkennen (und Fake entlarven)


Emporix zeigt, was echten Composable Commerce ausmacht - Entscheidend für die Auswahl der richtigen Digital-Commerce-Plattform.

"Die Zukunft des Business ist Composable", sagt Gartner. Dem können wir nur zustimmen. "Composable Business bedeutet, eine Organisation zu schaffen, die aus austauschbaren Bausteinen besteht. Diese Bausteine von Composable Business ermöglichen es Unternehmen, sich schnell zu verändern."

Da sich die heutigen Märkte, unabhängig von der Branche, jederzeit überraschend verändern können, müssen Unternehmen in der Lage sein, schnell und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Komponierbare (“Composable”) Technologie hilft dabei, ist aber nur ein Baustein von Composable Business. Laut Gartner müssen auch das Denken und die Geschäftsarchitektur flexibel komponiert werden können.

Die Bausteine des Composable Business

  • Composable Thinking: Überwinden traditioneller Denkmuster und Prinzipien des alles Selbstbauens und -anpassens. Stattdessen Entwickeln eines Bewusstseins, wie vorhandene Komponenten sinnvoll zusammengefügt und “Low hanging fruits” genutzt werden können, um maximalen Mehrwert zu schaffen.
  • Composable Business Architecture: Entwickeln und planen mit dem Ziel, höchste Flexibilität und Resilienz zu erreichen, statt bestehende Strukturen und Prozesse um ihrer selbst willen zu bewahren und zu pflegen. Veränderungen werden in erster Linie als Chance begriffen, nicht als Risiko.
  • Composable Technology: Technologie-Ökosysteme in Unternehmen werden als Spiegelbild von komponierbaren Geschäftsarchitekturen geplant und umgesetzt. Dementsprechend wird Technologie für kontinuierliche Veränderungen und Anpassung an neue Anforderungen des Marktes ausgelegt.

Nicht jede Organisation und nicht jede Technologie, die sich “Composable” nennt, erfüllt die hohen Anforderungen an Flexibilität, Modularität und Skalierbarkeit, die der moderne Handel mit sich bringt. Das hat einen einfachen Grund: Composable-Prinzipien erobern den Digital Commerce schneller, als viele Anbieter ihre Lösungen an die neuen Kundenerwartungen anpassen können. Deshalb verwundert es nicht, dass selbst Lösungen, die im Kern noch monolithisch sind, oft als "Composable" angepriesen werden.

Die Herausforderung für Digital-Commerce-Verantwortliche besteht darin, echte von unechten "Composable"-Technologien zu unterscheiden, wenn sie eine zuverlässige Grundlage für zukunftssicheren Handel schaffen wollen.

Weg vom “monolithischen” Commerce

Im Gegensatz zu verteilten Systemen fassen monolithische alle funktionalen Elemente in einer einzigen homogenen Einheit zusammen. Alle Systemkomponenten werden als Ganzes bereitgestellt und in einem einheitlichen Prozess betrieben. Dementsprechend lassen sie sich auch nur als Ganzes skalieren. Aus diesem Grund neigen monolithische Systeme im Laufe der Zeit dazu, starr zu werden, sich schwer warten und modifizieren zu lassen oder sie werden infolge unzähliger Anpassungen und Erweiterungen instabil.

Monolithische Systeme sind nicht für kontinuierliche Veränderung ausgelegt.

Ein klassisches Beispiel für ein monolithisches System ist eine E-Commerce-Suite in Form eines Komplettsystems, das eine Menge Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten bietet. Solche Systeme ermöglichen eine gewisse Flexibilität, um Funktionen und Systeme über API anzubinden, aber nur in dem Maße, wie es ihre Architektur erlaubt. Die Anpassungsfähigkeit eines monolithischen Systems ist per se begrenzt, während wirklich komponierbare Architekturen die Zusammenstellung von Services nahezu ohne Einschränkungen ermöglichen.

Selbst hybride Monolithen, die aus festen und flexiblen Komponenten bestehen, bieten nicht den Grad an Gestaltungsfreiheit, den Composable Commerce-Systeme ermöglichen. Unternehmen, die maximale Flexibilität suchen, um ein nachhaltiges System aufzubauen, das mit ihrem Business wächst und sich anpassen kann, sollten hier keine Kompromisse eingehen.

Wollen Sie Ihr monolithisches durch ein komponierbares Commerce-System ersetzen? Hier erfahren Sie, wie Sie die Transformation richtig angehen: Schrittweise transformieren oder neu bauen - welches ist der beste Weg zu Composable Commerce?

Begriffe, die oft mit "Composable" verwechselt (oder gleichgesetzt) werden

So wie viele Softwarehersteller ihre Lösungen mit künstlicher Intelligenz in Verbindung bringen, obwohl in Wirklichkeit höchstens maschinelles Lernen im Spiel ist, werden Commerce-Plattformen oft als "Composable" bezeichnet, obwohl sie diesem Anspruch nicht gerecht werden. Vor allem Anbieter von modularen, serviceorientierten und API-first-Lösungen drängen sich gerne auf die "Composable"-Bühne. Folgende Begriffe sollte man fachlich von "Composable" unterscheiden.

Modularität: "In neunundneunzig Prozent der Fälle, in denen Sie das Wort "Komponierbarkeit" hören, werden Sie (absichtlich?) belogen. Was die Leute wirklich meinen, ist "Modularität"", sagt Fabrizio Romano Genovese, Forschungsleiter bei Statebox. "Wir nennen ein System modular, wenn es aus verschiedenen Teilen besteht, die miteinander verknüpft werden können." Das gilt auch für ein modulares, monolithisches System, das in Komponenten organisiert ist, aber dennoch als eine Einheit bereitgestellt wird. In einem komponierbaren System  wird dagegen jeder einzelne Teil als eigene Entität gemanagt.

Serviceorientiert: Serviceorientierte Softwarearchitektur (SOA), hier der Einfachheit halber synonym mit Microservices-Architektur verwendet, steht für Software-Engineering, bei dem Anwendungen in Module mit jeweils einer Funktion und definierten Schnittstellen aufgeteilt werden. Insofern ist Serviceorientierung eine wesentliche Voraussetzung für Composable Commerce, erlaubt aber nicht per se einen schnellen, einfachen und flexiblen Aufbau und die Skalierung von Digital Commerce in der Art, wie ihn echter Composable Commerce bietet.

API-First: Wie Modularität und Serviceorientierung spielt auch das "API-First''-Prinzip für Composable Commerce eine wichtige Rolle, ist aber ebenfalls nur ein Teil dieses Konzepts. Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus bei "API-First'' auf den Programmierschnittstellen. APIs ermöglichen den Services, sich zu verbinden und zu kommunizieren, egal ob diese selbst entwickelt  oder von Drittanbietern bereitgestellt werden. Deshalb verfolgen wir bei Emporix strikt eine API-First-Strategie. Kein Composable Commerce ohne APIs.

Jeder dieser Ansätze - Modularität, Serviceorientierung und API-First - ist ein wichtiger Baustein von Composable Commerce, genügt aber allein nicht, um das hohe Maß an Gestaltungsfreiheit und Skalierbarkeit zu erreichen, das Unternehmen von Composable Commerce erwarten dürfen. Wir bei Emporix kombinieren Modularität, Serviceorientierung und API-First, um eine echte Composable-Commerce-Plattform zu schaffen.

Wie man Fake Composable Commerce erkennt

Der Übergang zu Composable Commerce bedeutet für die meisten Unternehmen einen Paradigmenwechsel, der nicht nur eine grundlegende Transformation von Technologien, sondern auch ganzer Organisationen mit sich bringt. Daher ist es entscheidend, eine Plattformlösung zu wählen, die langfristig maximale Gestaltungsfreiheit bieten. Unechte Composable-Lösungen könnten irgendwann zu bösen Überraschungen führen. Seien Sie kritisch, wenn Sie auf folgende Merkmale einer Plattform stoßen.

  • Die Anzahl der Services, die Sie zusammenstellen können, ist begrenzt. Mit echtem Composable Commerce können Sie Services auf einer offenen API-Plattform ohne Einschränkungen verbinden, egal ob Sie selbst entwickelte Services nutzen, fertige Lösungen auf Best-of-Breed-Basis zusammenstellen oder beides mischen.

  • Es können nur Dienste genutzt werden, die vom Anbieter bereitgestellt werden (Vendor Lock-in). Dies ist ein typisches Merkmal traditioneller Komplettlösungen, die die letzten Jahrzehnte des E-Commerce dominiert haben. Der Versuch, eigene oder fremde Funktionen hinzuzufügen, kann bei solchen Systemen mühsam sein und kostspielige Anpassungen nach sich ziehen.

  • Komplexe individuelle Einrichtung erforderlich, um die Plattform vor dem Kauf zu testen. Eine echte Composable-Commerce-Plattform ermöglicht es Ihnen, schnell und einfach einige Services zusammenzustellen, um Ihr Geschäftsmodell ohne Risiko zu testen. Wenn dies nicht sehr einfach und nicht ohne Unterstützung durch den Anbieter möglich ist, ist das System nicht so komponierbar wie versprochen.
  • Die Skalierung mit schwankender Online-Last ist begrenzt oder mit Kosten verbunden. Monolithischer Commerce kann in der Regel nicht automatisch und flexibel skalieren, um beispielsweise auf Ereignisbedingte oder saisonale Spitzen im Besucheraufkommen eines Online-Shops zu reagieren. Cloud-basierter Composable Commerce, richtig ausgestattet und konfiguriert, kann flexibel skalieren.

  • Keine echte Trennung von Frontend und Backend. "Headless" steht für eine Commerce-Architektur, bei der das Datenmanagement und die Geschäftslogik im Backend technisch vom Business-Frontend, einschließlich aller Marketing- und Vertriebs-Touchpoints, getrennt sind. Plattformen, denen diese Headless-Architektur fehlt, sind in der Regel nicht oder nur bedingt komponierbar.

Fazit: Es lohnt sich, genau hinzusehen

Digitaler Handel, der mit neuen Herausforderungen wächst und sich jederzeit flexibel an neue Marktanforderungen anpassen kann, braucht ein ebenso dynamisches Fundament. Commerce-Plattformen, die behaupten, “Composable” zu sein, aber im Kern monolithisch sind, werden den heutigen Anforderungen an Flexibilität, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit auf Dauer nicht gerecht. Das gilt auch für monolithische Systeme, die modular und mit Rest-APIs ausgestattet sind. Wenn Sie sich für Composable Commerce entscheiden, dann sollten Sie eine Plattform wählen, die wirklich Composable ist!

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Composable Commerce Ihr Unternehmen voranbringen kann, dann nehmen Sie noch heute Kontakt mit Emporix auf, indem Sie hier klicken oder das folgende Formular verwenden.